RB Leipzig Tickets

Als 55. Verein in der Geschichte der 1963 gegründeten Bundesliga geht ab dem Sommer RB Leipzig an den Start. Nach zuvor drei sieglosen Spielen und verpassten Matchbällen beseitigten die Roten Bullen am Sonntag mit einem 2:0-Heimsieg gegen den Karlsruher SC die letzten rechnerischen Zweifel am Aufstieg.

Zwei Jahre nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga und drei Jahre nach dem Sprung in Liga drei ist Leipzig nun dort angekommen, wohin der 2009 ins Leben gerufene und von Red Bull massiv unterstützte Klub von Anfang an hinwollte. Und die Investitionen in den letzten Jahren lassen nur einen Schluss zu: mit dem Aufstieg in die Bundesliga ist es noch lange nicht getan. Vielmehr ist davon auszugehen, dass Leipzig nach Höherem und gleich nach Europa strebt. Und nicht wenige Beobachter sehen in den Roten Bullen sogar auf absehbare Zeit einen ernsthaften Konkurrenten für den FC Bayern München.

Dass der Personaletat im Vergleich zur zu Ende gehenden Saison in der Bundesliga von 20 auf 40 Millionen Euro verdoppelt und für Neuzugänge allein an Ablösen rund 50 Millionen Euro zur Verfügung stehen sollen, lässt erahnen, in welcher Größenordnung man in Leipzig denkt. Auch unter dem neuen Trainer Ralph Hasenhüttl, der vom FC Ingolstadt losgeeist wurde und die Nachfolge von Ralf Rangnick, der künftig nur noch als Sportdirektor tätig ist, antritt, sollen indes nur junge Spieler mit großem Entwicklungspotential kommen. Spieler, die älter als 24 Jahre sind, fallen laut Rangnick nicht in diese Kategorie und werden folglich nicht verpflichtet. RB Leipzig Tickets dürften mit dem Aufstieg auch mehr Fans in die Red Bull Arena locken.

Bereits jetzt finden sich allerdings jede Menge vielversprechender Jungprofis im Kader. Der Schwede Emil Forsberg oder der Däne Yussuf Poulsen wären anderen Vereinen bereits zweistellige Ablösen wert gewesen, doch beide verlängerten stattdessen in Leipzig, wo mit Lukas Klostermann ein weiteres Riesentalent rechts verteidigt. Kommen dürften aber dennoch Verstärkungen für alle Mannschaftsteile inklusive dem Tor, für das Bernd Leno von Bayer Leverkusen der Wunschkandidat war, allerdings abgesagt hat. Dass Leipzig bei einem Nationalspieler wie Leno aber überhaupt anfragt, unterstreicht die großen Ambitionen des Projekts am Cottaweg.