WM 2018 Tickets

Eine Woche vor Beginn des Confederations Cup in Russland, steht für die deutsche Nationalmannschaft noch ein Pflichtspiel im Rahmen der Qualifikation für die WM 2018 auf dem Programm. Am 10. Juni geht es um 20.45 Uhr in Nürnberg gegen San Marino – eine Pflichtaufgabe für die DFB-Auswahl, die ihren Kurs Richtung WM-Endrunde mit dem sechsten Sieg im sechsten Spiel fortsetzen will. Zweifel daran, dass das gegen die international allenfalls zweit-, eher sogar drittklassige Auswahl San Marinos gelingt, hat man im Lager der deutschen Mannschaft nicht.

WM Qualifikation Tickets: Deutschland – San Marino, 10.06.2017

Auch Bundestrainer Joachim Löw nicht, der nicht nur für den Confederations Cup, sondern auch für die Partie gegen San Marino auf zahlreiche Weltmeister von 2014 verzichtet und stattdessen einer Reihe von jungen Spielern die Chance gibt, sich zu zeigen und Eigenwerbung schon mit Blick auf die WM zu machen. Mit Sandro Wagner, Kerem Demirbay (beide TSG 1899 Hoffenheim, Amin Younes (Ajax Amsterdam), Diego Demme (RB Leipzig), Lars Stindl (Borussia Mönchengladbach) und Marvin Plattenhardt (Hertha BSC) wurden gleich sechs Spieler erstmals überhaupt in den DFB-Kader berufen.

Deutschland tritt somit beim Confed Cup gegen Chile, Australien und Kamerun ebenso mit einer sehr jungen Elf an wie gegen San Marino. Deutlich wird das schon alleine daran, dass Spieler wie Shkodran Mustafi, Jonas Hector und Julian Draxler die erfahrensten sind und gute Chancen auf die Kapitänsbinde haben.

Die bisherge Bilanz Deutschlands gegen San Marino ist absolut makellos. Alle bisherigen drei Begegnungen wurden klar gewonnen. In der Qualifikation zur EM 2008 gelang sogar ein 13:0-Auswärtssieg, dem im Heimspiel ein etwas knapperes 6:0 folgte. Und im Hinspiel der laufenden WM-Quali machte es die Löw-Elf ebenfalls sehr deutlich. Am 11. November 2016 gewann Deutschland mit 8:0, wobei der diesmal nicht nominierte Serge Gnarby gleich bei seinem Debüt in der A-Nationalelf einen Dreierpack schnürte. Jonas Hector, der ansonsten wahrlich nicht als Torjäger bekannt ist, traf zweimal. Sami Khedira und Kevin Volland, die beide auch nicht zum Aufgebot gehören, sowie ein Eigentor von Mattia Stefanelli sorgten für den Endstand.